XBMC bzw. Raspbmc auf Raspberry Pi einrichten – ein Tutorial

Dieses Tutorial ist eine kleine Einführung für XBMC und Raspbmc auf dem Raspberry Pi und vermittelt in
sehr ausführlicher, leicht verständlicher Form alles was Ihr wissen müsst.


Das Tutorial richtet sich an alle Anfänger in Sachen XBMC und Raspberry Pi,
aber auch erfahrene User können eventuell noch das eine oder andere lernen.

Das Tutorial erklärt:
* was Ihr an Hardware benötigt
* wie Ihr euren Raspberry Pi mit Raspbmc austattet
* wie Ihr XBMC einrichtet damit es Medien von einem NAS oder einer Netzwerkfreigabe bezieht
* wie Ihr eure Medien in XBMC einbindet so das Ihr alle Vorteile von XBMC nutzen könnt
* wir Ihr eure Medien richtig benennt damit sie XBMC problemlos findet

Inhaltsverzeichnis
1. Was Ihr an Hardware benötigt
2. Warum ein Raspberry Pi? Warum Raspbmc?
3. Installation von Raspbmc auf die SD-Karte
4. Inbetriebnahme Raspbmc
5. XBMC: Konfiguration für Netzwerkfreigaben
6. XBMC: Scrapen der Medien
7. XBMC: Aufbereiten eures Medien-Archivs
8. Raspberry Pi übertakten
9. weiterführende Informationen

1. Was Ihr an Hardware benötigt

Netzteil für den Raspberry Pi
Das reicht für SD-Karte und Netzwerkkabel und eine USB-Maus, solltet Ihr noch einen WLAN-Stick anschliessen wollen so empfiehlt sich eher eines mit 2 A.
– Micro-SD-Karte. Ab 4 GB, besser 8 GB. Lieber ein etwas schnelleres Modell wählen, ich nutze die Sandisk Extreme 8 GB. Die bietet ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis.
– Ein Netzwerkkabel, um den Raspberry Pi mit dem Netzwerk zu verbinden.
– HDMI Kabel um den Raspberry Pi an den TV anzuschließen. Ein kurzes reicht um den Raspberry Pi direkt hinter dem TV zu befestigen.
– Ein Gehäuse. Könnt ihr mit Lego oder ähnlichem selbst basteln. Oder kaufen.
Ich empfehle ein einfaches, ohne viel schnick-schnack.
– Einen Card-Reader für SD-Karten
– eine Maus, USB

Eine Tastatur ist nicht nötig, Ihr könnt alle wesentlichen Einstellungen per Maus vornehmen.
Ebenso braucht Ihr keine extra Fernbedienung, Ihr könnt eure vorhandene TV-Fernbedienung auch mit dem Raspberry Pi nutzen, Stichwort „CEC“.

Eventuell einen WLAN-Stick falls Ihr kein Netzwerkkabel legen könnt.
Bitte beachtet das Ihr bei Full-HD (1080p) über WLAN Probleme mit der Datenrate bekommen könntet, d.h. der Film stockt immer mal wieder.
Bei der Auswahl achtet darauf das er von Linux/Raspbmc unterstützt wird.
Ein günstiges und empfehlenswertes Modell ist der Edimax EW-7811UN.

Unter 9. weiterführende Informationen wird erklärt wie Ihr WLAN auf Raspbmc einrichtet.

2. Warum ein Raspberry Pi? Warum RaspBMC?

Für nur ca. 35 € verfügt der Raspberry Pi über ausgezeichnete Decoder-Funktionen von Video-Material, er spielt selbst Full-HD (1080p) mit sehr hohen Bitraten problemlos ab.
Für mich war ein wesentliches Kritierium für den Raspberry Pi die CEC-Funktionalität
out-of-the-box, d.h. man kann seine ganz normale TV-Fernbedienung
verwenden um XBMC zu steuern. Keine zusätzliche Fernbedienung auf dem Wohnzimmertisch,
Ihr wechselt einfach auf den HDMI-Anschluss des Raspberry Pi und es funktioniert.
Weiterhin braucht er sehr wenig Strom (3,5 Watt), verursacht keinen Lärm (passive Kühlung)
und braucht nur wenig Platz, Ihr könnt Ihn einfach hinter euren TV legen/hängen.

CEC wird eigentlich von allen TVs jünger als ca. 3 Jahre unterstützt.
Sollte CEC jedoch wider erwarten nicht funktionieren, obwohl der TV mit der Unterstützung beworben wird, testet mal ein anderes HDMI-Kabel, insbesondere bei sehr günstigen ist Pin 13 (für CEC) nicht verdrahtet. Achtet auf das HDMI-Logo und lest eventuell ein paar Rezensionen zum Kabel durch.
Für CEC muss das Kabel mindestens HDMI Version 1.3 unterstützen.
Ich empfehle ein AmazonBasics Kabel, die sind günstig, hochwertig verarbeitet und technisch auf dem neusten Stand.

Raspbmc ist eine Linux-Distribution deren vorrangiges Ziel darin besteht
auf einfache Weise XBMC bereit zu stellen, somit entfällt die umfangreiche
Konfiguration eines Standard-Linux-Systems. Nach dem anschalten bootet Raspbmc direkt in XBMC hinein, Ihr kommt mit Linux normalerweise überhaupt nicht in Berührung.
Im Gegensatz zu OpenELEC bietet Raspbmc, da es im Grunde genommen eine normale Debian-Distribution ist,
alle Möglichkeiten die man von einem normalen Linux/Debian gewohnt ist.
Ob Bittorrent, ein FTP-Server, eigene Programme/Skripte usw. stellt, vorausgesetzt Ihr bringt das Wissen dafür mit, kein Problem dar.
Das bietet die Möglichkeit den Raspberry Pi noch einige weitere Aufgaben übernehmen zu lassen,
falls gewünscht.

Grundsätzlich ist Raspbmc aufgrund des Windows-Installers einfacher zu installieren,
OpenELEC dafür schlanker.

Wer sich für OpenELEC interessiert: Dafür existiert auch ein Tutorial von mir.

XBMC funktioniert auf allen sehr gut, in letzter Konsequenz ist es Geschmacksache.

3. Installation von Raspbmc auf die SD-Karte

– Raspbmc Installer herunterladen
Für die Installation von Raspbmc wird ein Installer bereitgestellt,
dieser vereinfacht die Installation sehr.
Zu finden ist er auf der Raspbmc-Seite im Download-Bereich, dort unter
„Raspbmc has a simple UI installer“ entweder den für Windows oder Mac OS X auswählen.
Auf der dann kommenden Seite könnt ihr das Tool herunterladen.
Als Download erhaltet Ihr ein Archiv mit dem Namen „raspbmc-win32.zip“.

– Raspbmc mit dem Installer auf die SD-Karte schreiben
Zuerst die SD-Karte in den SD-Card-Reader stecken, so das der Installer
Sie gleich erkennt.

Die soeben heruntergeladene raspbmc-win32.zip öffnen und setup.exe ausführen,
das startet den Raspbmc Installer.

Der Warnung vor dem Start zustimmen.

Win32 Disk Imager

Dann sollte euch folgendes Fenster begrüßen.
Raspbmc Installer Hauptmenu

Das Laufwerk mit der SD-Karte auswählen (1.), die Lizenzbedingungen annehmen (2.) und mit
„Install“ den Installationsprozess beginnen (3.).
Der Installer läd dann aus dem Internet ein minimales Raspbmc-Image (ca. 17 MB) herunter und schreibt es auf die
SD-Karte, das dürfte je nach Internetverbindung nur wenige Minuten brauchen.

Meldung bei erfolgreicher Installation

Diese Meldung bestätigt euch das alles erfolgreich verlaufen ist.

Jetzt kann das eigentliche einrichten auf dem Raspberry Pi beginnen.

Bitte beachtet das Ihr zur ersten Einrichtung des Raspberry Pi mit Raspbmc ein Netzwerkkabel
anstatt eines WLAN-Sticks benutzen solltet.

4. Inbetriebnahme XBMC

Jetzt wird es richtig spannend: Ihr nehmt den Raspberry Pi in Betrieb!

SD-Karte in den Raspberry Pi stecken, Netzwerkkabel anschließen.
Beim einschalten prüft der Raspberry Pi automatisch ob und was für ein Gerät
am HDMI-Ausgang angeschlossen ist, sollte er dort kein Gerät finden nimmt er eine Standardeinstellung als Auflösung, das ist dann meistens 720p. Damit der Raspberry Pi euren TV korrekt erkennt sollte der TV eingeschalten und per HDMI mit dem Raspberry Pi verbunden sein bevor Ihr den Raspberry Pi mit dem Netzteil verbindet.
Man kann dem Raspberry Pi auch eine feste Auflösung vorgeben, dazu in Kapitel 8: weiterführende Informationen mehr.

Beim ersten Start wird die Installation durchgeführt, diese läuft vollautomatisch ab.
Wichtig: Dafür benötigt Ihr Internet per Netzwerkkabel, WLAN wird hier noch nicht unterstützt.

Es erscheint das Raspbmc-Logo (rotes „R“), dann wird direkt die Oberfläche von XBMC angezeigt.

Nun solltet Ihr dort eine Liste an Sprachen vor euch haben, wählt hier Deutsch aus.
Danach macht der Raspberry Pi noch einen schnellen Neustart und es kann losgehen.

Sprache und Region einstellen

Bevor es richtig los geht und wir die ganzen Medien in XBMC einbinden
konfigurieren wir ein paar allgemeine Einstellungen in XBMC.

– Sprache & Region auf deutsch umstellen
Dies wird eigentlich schon durch die Auswahl gerade eben erledigt,
aber seltsamerweise denkt er immer Region wäre „Belgien“.

Vorsicht: Trotz der Umstellung auf Deutsch kann es sein das
Raspbmc bei der englischen Tastatur bleibt, d.h. es sind mindestens
„y“ und „z“ und Sonderzeichen auf der Tastatur vertauscht.
Beachtet das besonders bei Eingabe von Passwörtern.

Kurzes nachprüfen wie folgt kann nicht schaden.

Sprach und Region einstellen

Im Hauptmenu: System -> Einstellungen -> Darstellung -> Sprache & Region gehen.
„Sprache“ und „Region“ auf German bzw. Deutschland umstellen.

– das Bild geht über den TV hinaus
Ziemlich sicher wird das Bild über den TV-Schirm hinausgehen (gut erkennbar rechts oben an der Uhr, diese wird teilweise abgeschnitten).

Dieses Manko kann man relativ problemlos wie folgt beheben:

Im Menu, die Leiste in der Mitte, auf System -> Einstellungen -> Darstellung -> Skin gehen.

Dort mit „Skin-Zoom“ spielen, -2% liefert bei mir gute Ergebnisse.

XBMC Skinzoom

5. XBMC: Konfiguration für Netzwerkfreigaben

Da der Raspberry Pi nur über begrenzte Speichermöglichkeiten (normalerweise nur die SD-Karte) verfügt, beziehen wir die Medien am besten per Netzwerk von einer anderen Quelle, dies kann ein PC mit normaler Netzwerkfreigabe sein oder aber auch ein NAS.

Solltet Ihr eure Filme, TV-Serien und sonstiges noch nicht freigegeben haben so ist jetzt der Zeitpunkt gekommen um das nach zu holen.

Der Einfachheit halber am besten alle Kategorien (Filme, TV-Serien, Musik und Photos)
in einem Ordner jeweils als Unterordner arrangieren und dann den Root-Ordner, in diesem Fall Medien, freigeben.
In XBMC weisen wir dann jeder Kategorie (Filme, Serien, usw.) eine einzelne Quelle zu.

Beispiel Verzeichnisstruktur

Es ist jedoch problemlos möglich für jede Kategorie eine extra Freigabe einzubinden, hier konzentrieren wir uns jedoch auf die erste Möglichkeit.

Damit XBMC die ganzen Filme, Serien usw. auch findet muss man ihm genau sagen
wo er danach suchen soll.

Um eine Quelle hinzuzufügen, bringen wir XBMC unsere Netzwerkfreigabe bei.

Dazu im Hauptmenu auf „Videos – Dateien“ gehen.
Hauptmenu Videos

Im folgenden Fenster geht ihr auf „Dateien“, dann „Videos hinzufügen… „.

Videoquelle hinzufügen

Als erstes müssen wir XBMC sagen welche Netzwerkfreigabe er nehmen soll,
dazu wählt Ihr auf der rechten Seite „Suchen“ aus.

Videoquelle einrichten

Von der rechten Bildschirmseite öffnet sich jetzt eine Auswahlliste, diese mit dem Balken nach ganz unten gehen.

Videoquelle einrichten
Die letzte Option ist „Netzwerkfreigabe hinzufügen…“, diese auswählen.

Jetzt kommt Ihr in den Konfigurationsdialog für Netzwerkfreigaben.

Verbindungsdaten eingeben

Hier tragt Ihr die Verbindungsdaten zu der Netzwerkfreigabe auf eurem PC/NAS ein.

Erläuterung:
                 1. – Protokoll = Standardmässig „Windows-Netzwerk (SMB), so belassen
                 2. – Server = die IP-Adresse des Computers mit der Netzwerkfreigabe
                 3. – Freigabe   = der Name der Freigabe
                4. – Benutzername = Name zur Anmeldung an die Netzwerkfreigabe
                 5. – Passwort = das Passwort

Nach dem Ihr eure Daten erfolgreich eingegeben habt auf „OK“ klicken.

Jetzt kennt XBMC eure Freigabe und hat diese abgespeichert.

Eine Quelle kann nachher mit verschiedenen Scrapern verbunden werden. Ihr wählt im nächsten Kapitel dazu einfach unterschiedliche Unterverzeichnisse, wie Filme oder Serien, aus.

Jetzt erscheint im rechten Menu ein neuer Eintrag, die Freigabe die Ihr gerade hinzugefügt habt.

Videoquelle einrichten

Dort hangelt Ihr euch jetzt bis zu eurem Filmeordner durch und geht in diesen rein,
dann unten auf „OK“ klicken

Ansicht im Filmeordner

Jetzt habt ihr erfolgreich eine Quelle hinzugefügt.
Ihr solltet jetzt wieder beim Konfigurationsdialog vom Anfang sein.
Quelle vollständig hinzugefügt

Mit einem Klick auf „OK“ öffnet sich das „Inhalt festlegen“-Fenster,
dieses wird gleich im nächsten Kapitel erklärt.
Dort beschäftigen wir uns mit dem wesentlichen Teil von XBMC: dem Scrapen.

6. XBMC: Scrapen der Medien

In diesem Kapitel beschäftigen wir uns damit was XBMC eigentlich ausmacht:
Das zu jedem Film/TV-Serie eine Vielzahl an zusätzlichen Informationen präsentiert werden.

Dafür werden sogenannte „Scraper“ verwendet, diese scannen eure Medien und fragen dann spezielle Datenbanken im Internet nach zusätzlichen Informationen.
An Videomaterial kennt XBMC zwei unterschiedliche Kategorien: Filme und TV-Serien.
Beide werden in „Videos“, wie wir das gerade im Kapitel davor gemacht haben, definiert, die inhaltliche Zuweisung, ob Filme oder TV-Serien, erfolgt in diesem Kapitel.

Wenn dann der Scraper konfiguriert ist und einmal durchgelaufen ist habt ihr
im Hauptmenu einen neuen Eintrag, Filme, und eure Filme werden dann wie folgt präsentiert:

XBMC Library

XBMC im Library-Modus: Mit Bewertungen, technischen Informationen, Genre, Erscheinungsjahr usw.

Damit es bei euch auch so schön aussieht konfigurieren wir jetzt den Scraper.

Ihr befindet euch jetzt im Quellen Dialog, hier wird der Quelle
die wir soeben hinzugefügt haben ein Scraper zugewiesen.

Im Fenster „Inhalt festlegen“, treffen wir die Einstellungen für diese Quelle,
dazu gehört was Sie beinhaltet, welcher Scraper genutzt werden soll und vieles mehr.
Die Kategorie die wir hier festlegen bestimmt wo der Scraper im Anschluss nach Informationen
zum Inhalt der Quelle sucht, sprich:
Wenn sich in der Quelle Filme befinden und Ihr lasst nach TV-Serien suchen kann er keine Übereinstimmungen finden und es gibt keine schönen Bildchen und Informationen.
Für unser Beispiel gehen wir davon aus das sich Filme darin befinden.
Für Serien würdet Ihr als Inhalt „Serien“ wählen und als Scraper „The TV DB“.

Inhalt festlegen

Zuerst legt Ihr die Kategorie fest, das wird unter „Dieser Ordner beinhaltet“ (1.) erledigt.
Dann wählt Ihr den Scraper, für die Kategorie „Filme“ ist das die „The Movie Database“ (2.).
Eure Quelle (in diesem Fall: das Verzeichnis mit den Filmen) sollte jeden einzelnen Film
als einen einzelnen Ordner enthalten damit der Scraper die Filme jeweils korrekt erkennt.
Dazu „Filme sind in separaten Ordnern, die dem Filmtitel entsprechen“ (3.) aktivieren.


XBMC ist sehr gut darin aus den Verzeichnisnamen den korrekten Filmtitel
zu extrahieren, aber es ist leider nicht perfekt, manchmal
muss nachgeholfen werden. Damit XBMC eure Filme optimal erkennt
sollten sie einem bestimmten Format entsprechen, darüber in Kapitel 7 später mehr.

Jetzt unten auf „Einstellungen“ (4.) wechseln.

Inhalt festlegen Einstellungen

Einstellungen zum „The Movie DB“ scraper

Zuerst aktivieren wir Trailer von YouTube (1.) und von HD-Trailers.net (2.).
Als „bevorzugte Sprache“ (3.) nehmen wir „de“ für deutsch, das ist für die
Benennung der Filmtitel in XBMC und für die Inhaltsangabe von Bedeutung.
„Bevorzugte nationale Einstufung“ (4.) ebenfalls „de“.
Bei „Bewertung von IMDb nutzen“ wählen wir „IMDb“ (5.), im Gegensatz zu „TMDB“ (=“The Movie Database“) verfügt IMDb über eine größere Anzahl an Nutzern.

Zum Schluss mit „OK“ und im nächsten Fenster, „Inhalt festlegen“, nochmals „OK“ bestätigen.

Es kommt dann die Frage ob die alle Einträge in diesem Pfad aktualisiert werden sollen,
XBMC will damit auf umständliche Art und Weise wissen ob es die Filme Scrapen soll.
Auch hier ein beherztes „Ja“.

sofortiges Scrapen der Medien

Jetzt sollte oben rechts ein Fortschrittsbalken auftauchen der den Fortschritt des scrapens
eures Filme-Ordners anzeigt, dabei läd XBMC die ganzen Bilder, Infos usw.
für die gefundenen Filme herunter.

Fortschritt Scrapen

Fortschrittsanzeige des scrapens

Das kann je nach Anzahl der Filme einiges an Zeit in Anspruch nehmen,
Ihr könnt während dem scrapen schon mal über den Menupunkt „Filme“ gehen,
dort erscheint dann eine Übersicht neusten Filme.

Übersicht Menupunkt Filme

Euer Raspberry Pi ist jetzt als Mediencenter einsatzbereit!

7. XBMC: Aufbereiten eures Medien-Archivs

Dieses Kapitel zeigt euch wie eure Filme und TV-Serien benannt werden müssen
damit XBMC (bzw. die Scraper) sie problemlos mit den Datenbanken im Internet abgleichen können.


Man muss sich bewusst machen das die Sortierung im Dateisystem nichts mit
der Sortierung in XBMC gemein hat. Die für XBMC ideale Sortierung widerspricht
dem natürlichen Ordnungssinn (alle X-Men Filme in einen Ordner),
aber nur so ist gewährleistet das XBMC alle Filme/TV-Serien richtig erkennt.

Für alle Filme könnt Ihr, auch wenn nachher der Abgleich per The Movie DB stattfindet,
IMDb.org verwenden.
Um jegliche Fehler auszuschliessen, damit garantiert ist das XBMC nachher zuverlässig die Zuordnung übernehmen kann, empfiehlt es sich euer ganzes Archiv mithilfe von IMDb
umzubenennen.
Dazu öffnet Ihr am besten ein Explorer-Fenster am linken Bildschirmrand,
ein Browser-Fenster am rechten Bildschirmrand und schlagt so systematisch alle eure Filme in IMDb nach.

– Jeder Film in seinen eigenen Ordner
Grundsätzlich nimmt XBMC beim scrapen zuerst den Ordnernamen zur Hilfe um
festzustellen um welchen Film es sich handelt, dabei ist es sehr hilfreich
wenn sich im Ordnernamen noch die Jahreszahl (in Klammern) befindet.
Das erlaubt eine eindeutige Zuordnung wenn es mehrere Filme mit dem
gleichen Titel gibt, was öfter der Fall ist als man vermutet.

Filme Verzeichnisstruktur

Korrekte Benennung der Filme

– Immer nur ein Film pro Ordner
Auf keinen Fall z.b. alle X-Men Filme in einen Ordner.
Für jeden einzelnen X-Men-Teil einen eigenen Ordner mit dem vollen Filmtitel und Erscheinungsjahr erstellen, dann erkennt XBMC die einzelnen Filme problemlos.
Beispiel: X-Men: First Class, erschienen im Jahr 2011

Der richtige Ordnername dazu wäre „X-Men First Class (2011)“,
auf keinen Fall „X-Men 5“ oder ähnliches.
Beachtet das fehlende „:“. Es wird von Windows in Ordner- und Dateinamen
nicht unterstützt, der Film wird aber nachher trotzdem von XBMC erkannt.

– Filme mit mehreren CDs
Nachdem Ihr eure Filme zum ersten mal gescrapt habt und ein bisschen
mit XBMC rumgespielt habt ist euch sicherlich aufgefallen das manche Filme
doppelt vorhanden sind. Das kann einerseits daran liegen das Ihr
diese Filme wirklich zwei mal vorhanden sind, meist ist der Grund jedoch ein anderer:
Der Film ist in zwei oder mehr CDs aufgeteilt.
XBMC erkennt die CDs dann jeweils als eigene Kopie des Films.
Um XBMC da etwas unter die Arme zu greifen setzen wir Hinweise
in Form von „CD1“, „CD2“ usw. in den Dateinamen.

Ein Beispiel anhand von X-Men: Wolverine:

Der Film besteht aus zwei CDs:
„X-Men Wolverine (2009)-Teil1.avi“ und „X-Men Wolverine (2009)-Teil2.avi“

Diese benennt Ihr um in:
„X-Men Wolverine (2009)-CD1.avi“ und „X-Men Wolverine (2009)-CD2.avi“

Wichtig ist das sich beide Dateien im gleichen Verzeichnis befinden, unterhalb des eigentlichen Filmordners darf kein Unterverzeichnis wie z.b. „CD1“, „CD2“ oder ähnlich sein!
Wenn das korrekt erledigt ist taucht der Film dann nur als ein Eintrag auf
und beim abspielen setzt er am Ende von CD1 automatisch bei CD2 fort,
der Übergang ist nahtlos.

Serien

Bei Serien wird beim bearbeiten der Quelle (siehe Kapitel 6: Scrapen der Medien)
bei „Dieser Ordner beeinhaltet“ Serien ausgewählt, als scraper dann „The TVDB“.

Für Serien ist IMDb zum korrekten benennen ungeeignet, verwendet TheTVDB.

– auf die korrekte Ordnerstruktur achten
Jede Serie in einen Ordner, wie bei Filmen, aber: jede Staffel (=Season) in einen eigenen Unterordner. Das erstmalige Erscheinungsjahr kann angehängt werden, ist aber nicht so wichtig wie bei Filmen.

Benennung Serien

Ordnerstruktur Serien

Die einzelnen Folgen der Serie in die entsprechenden „Season 1“, „Season 2“ usw.
Ordner einsortieren einsortieren.

– die einzelnen Folgen korrekt benennen 
Die einzelnen Folgen müssen einen Hinweis wie „s01e01″ beeinhalten,
das steht hier für die Staffel 1, Episode 1.
Meistens hat jemand die Folgen bereits nach diesem Schema benannt so das euch diese Arbeit erspart bleibt.

Benennung Episoden

Benennung Episoden

– zwei Folgen in einer Datei (Doppelfolge)
Doppelfolgen sollten nach dem Schema „s01e01e02“ gekennzeichnet werden.

Das ganze ist eine größere Sache, je nach Sammlung kann der Vorgang einige Stunden in Anspruch nehmen, aber es lohnt sich.

8. Raspberry Pi übertakten

Wie Ihr sicherlich schon bemerkt habt spielt euer Raspberry Pi
jedes Video klaglos ab, aber das navigieren im Menu
könnte etwas schneller vonstatten gehen.
Hier kommt übertakten ins Spiel.
Übertakten verhilft euch zu einem viel flüssigeren
Menu, der Unterschied ist wirklich erstaunlich.

Grundsätzlich ist das auf dem Raspberry Pi mit Raspbmc so einfach wie man es sich kaum vorstellen kann: Es gibt ein Extra Menu dafür.

Dazu im Hauptmenu auf Programme -> Raspbmc Settings gehen.

Raspbmc Settings

Dort oben auf den Reiter „System Configuration“ gehen
und bei „System Performance Profile“ die Einstellung „Fast“ wählen.

Raspbmc Overclock Settings

„Fast“ ist ein guter Kompromiss zwischen keine Übertaktung und „Super“.
Bei Super lauft Ihr Gefahr das, je nach SD-Karte und Raspberry Pi, Schreibfehler
auftreten und Ihr euren Raspberry Pi neu installieren müsst.
Somit: Übertakten auf eigene Gefahr! Lohnt sich aber.


Wissenswertes zum übertakten des Raspberry Pis:
Der Raspberry Pi setzt dynamisches übertakten ein,
das bedeutet das die CPU nur über die Standard-Taktung von 700 MHz
hinausgeht wenn auch wirklich Bedarf dafür besteht,
gleichzeitig wird die maximale Taxtfrequenz heruntergeregelt (niemals unter 700 MHz)
wenn er zu heiß wird.
Das spart Strom und ermöglicht trotzdem hohe Performance.

Sollte eurer Raspberry Pi aufgrund einer unglücklich gewählten
Übertaktung nicht mehr problemlos hochfahren, beim starten
des Pis die Shift-Taste gedrückt halten, damit deaktiviert man
alle Übertaktungseinstellungen und er startet mit den Standard 700 Mhz.

[WIP]

– config.txt
Auf dem Raspberry Pi ist eine config.txt vorhanden,
in dieser kann man einige grundlegende Dinge des Raspberry Pi anpassen.

Übertakten: dynamisch, Takt wird nur nach Bedarf hochgeschraubt, hat
massive Auswirkungen auf das Menu, wird viel flüssiger.
Die Einstellung „High“ (siehe Erklärung in der config.txt) reicht normalerweise aus.

9. weiterführende Informationen

WLAN einrichten

WLAN auf Raspbmc einrichten ist sehr einfach per Menu.

Dazu Programme -> Raspbmc Settings aufrufen (braucht einen kurzen Moment
zum starten).

Raspbmc Settings

Oben den Reiter „Network Configuration“ auswählen.

Raspbmc Network Settings

Bei „Network Mode“ auf „Wireless (WIFI) Network“ umstellen.

Dann nach unten gehen, jetzt kommt die eigentliche Konfiguration.

Raspbmc Network Settings

Hier tragt Ihr eure Verbindungsdaten zum WLAN ein, die Erläuterung:

Unter (1.) gebt Ihr den Namen
des WLANs an. Da das händische Eingeben von Netzwerknamen fehleranfällig ist
empfehle ich das Netzwerk per „Scan networks“ auszuwählen.

Dann gebt ihr das Passwort ein (2.).

Die Änderungen auf WLAN sollen gleich aktiv werden, somit „Update Now“ (3.) aktivieren.

Nach einem Klick auf „OK“ (4.) übernimmt er die Einstellungen
und Ihr könnt das Netzwerkkabel rausziehen.

– Updaten von Raspbmc

Raspbmc erkennt automatisch wenn neue Versionen bereitstehen
und läd sie selbstständig herunter, Ihr müsst euch um nichts kümmern.

– SSH-Zugriff

Wenn Ihr direkt in das System einsteigen wollt.
Zugangsdaten:
User: pi
Passwort: raspberry

– HDMI-Einstellungen
Damit der RPi Standardmässig auf HDMI und die richtige Auflösung einstellt,
auch wenn der TV aus ist.

– Bearbeiten der config.txt

Das ist nötig damit Ihr die HDMI-Einstellungen bearbeiten könnt.
Es gibt zwei Möglichkeiten um die config.txt zu bearbeiten:

– Die einfache: SD-Karte in einem Cardreader
Legt die SD-Karte in einen Cardreader und bearbeitet die config.txt
direkt auf der Karte. Achtet auf einen Editor der mit Linux-Zeilenenden
umgehen kann, ich empfehle hier wieder den Notepad++.

– Direkt auf dem Raspberry Pi mittels SSH
Nur empfehlenswert für User die sich mit der Linux-Kommandozeile auskennen.
Zuerst mittels Putty auf den Raspberry Pi verbinden, Userdaten siehe oben.

1. mounten von /flash mit Schreibrechten:

mount -o remount,rw /flash

2. Bearbeiten der config.txt:
nano /flash/config.txt

3. unmounten von /flash:
mount -o remount,ro /flash

– HDMI-Einstellungen
hdmi_force_hotplug = 1
disable_overscan = 1
hdmi_group = 1 / nur HDMI, kein DVI
hdmi_mode = 32 / 1080p@24Hz
overscan_scale=1
disable_overscan=1
overscan_left=20 /die Werte von 20 haben sich mit Samsung bewährt
overscan_right=20
overscan_top=20
overscan_bottom=20

Auflistung der Optionen in der config.txt:
http://elinux.org/RPiconfig

Bezüglich der HDMI-Einstellungen:

http://www.raspberrypi.org/phpBB3/viewtopic.php?t=5851

– Auslagern der Datenbank auf ein NAS

Bringt den großen Vorteil, insbesondere bei großen Filmarchiven, das man das erstmalige Scannen der Filme auf dem (wesentlich schnelleren) Desktop-PC erledigen kann.
Die Clients (=RPis) cachen dann die ganzen Bilder lokal.

Ist seit 12.0 Frodo sehr einfach, einfach Tutorial befolgen:

http://www.robvanhamersveld.nl/2013/02/05/share-your-xbmc-12-0-library-on-a-synology-ds-or-other-nas/

– advancedsettings.xml

Diese Datei muss in der Freigabe „Userdata“ auf dem Raspberry Pi extra erstellt werden und beeinhaltet noch weitergehende Konfigurationsmöglichkeiten.

Infos dazu hier: http://wiki.xbmc.org/index.php?title=Advancedsettings.xml

– Menu anpassen

Filme, Serien, Bilder… schön und gut, aber warum kein Menu für Dokumentationen?
Oder Kurzfilme? Oder Animes?
Ist mit XBMC alles möglich, man kann problemlos neue Menupunkte durch das einfache editieren einer .xml-Datei erstellen und Sie mit Quellen („path“ in sources.xml) verbinden.
Dafür wird ein extra Tutorial kommen.

38 Gedanken zu „XBMC bzw. Raspbmc auf Raspberry Pi einrichten – ein Tutorial

  1. Michael

    Super Beitrag, der die Inbetriebnahme zum „Kinderspiel“ werden lässt.
    Ich hab jetzt nur noch ein Problem: Mein TV ist zu alt und hat kein CEC. Nach ein paar Stunden schält sich der PI ab und ich bekomm Ihn nur über einen Neustart aufgeweckt. Gibts dazu noch Ideen für einen guten Workarround?
    Keep up the good work!

  2. Micha

    Super Beitrag, der die Inbetriebnahme zum „Kinderspiel“ werden lässt.
    Ich hab jetzt nur noch ein Problem: Mein TV ist zu alt und hat kein CEC. Nach ein paar Stunden schält sich der PI ab und ich bekomm Ihn nur über einen Neustart aufgeweckt. Gibts dazu noch Ideen für einen guten Workarround?

    1. Markus

      Hallo Micha,

      ich schließe meinen Pi immer am USB des Fernsehers an. Also wenn der Fernseher an geht, bootet auch mein Pi erst.

      Grüße
      Markus

  3. Lukas

    Ich komme keinen Zugriff auf meine Windows Freigabe (Win 7). Die Fehlermeldung „Connection timed out“ kommt jedes mal. Was mache ich falsch?

    1. ChrisHC Artikelautor

      Hallo Lukas!

      Wo genau meldet er das?
      Nachdem du die IP, Freigabename, User und Passwort eingegeben hast,
      also beim erstmaligen hinzufügen der Freigabe?

      Oder nachdem das erledigt ist und du über die Liste auf der rechten Seite
      nach einem Share suchst?

      Wenn möglich gib bitte deine Daten (ohne Passwort) an die du zum verbinden benutzt.

      Grüße,

      Chris

  4. Denis

    Super Tutorial hab es ausprobiert und es funktioniert super.
    Ich hab nur ne Frage bei 9. gibt es den Punkt „Auslagern der Datenbank auf ein NAS“
    da meine Frage was genau wird ausgelagert ??

    1. ChrisHC Artikelautor

      Hallo Denis!

      Da werden die ganzen Informationen über deine Medien (Pfad wo der Film/Serie liegt, Imdb-Beweretung usw., die ganzen Meta-Informationen) zentral in der Datenbank abgelegt.

      Das macht Sinn sobald du mehr als eine XBMC-Installation im Netzwerk verwendest, z.b. mehrere Raspberry Pi oder ein Raspberry Pi und XBMC noch auf dem Notebook/Desktop.

      So musst du die ganzen Medien nur auf einem Gerät scrapen und es ist dann überall immer auf dem neusten Stand.

      Macht eigentlich nur Sinn wenn du ein NAS hast das sowieso die ganze Zeit läuft.

      Grüße,

      Chris

  5. noxxin

    hallo, danke für das TUT !
    ich habe eine etwas komplizierte frage die das einfache „library update“ betrifft.
    mein raspy greift auf ein nas zu, wenn er serien und filme abspielen soll. ich habe ihm nicht vorgegeben, dass er scrappen soll.
    wenn ich neue folgen einer serie auf dem nas hinzugefügt habe, zeigt der raspi diese in dem entsprechenden verzeichnis nicht an. über das kontext-menü gibt es die möglichkeit, die option „bibliothek aktualisieren“ zu wählen. die funktioniert aber leider nur in den seltensten fällen.
    ich muss den raspi dann erst neu starten, bevor die neuen folgen in dem betreffenden verzeichnis zu sehen sind.
    leider habe ich bislang noch nichts gefunden, womit sich dieser lästige und zeitraubende prozess umgehen läßt. zwar gibt es ein add-on für ein zeitgesteuertes library-update, jedoch bringt mir das ja wenig, wenn ich die neu hinzugefügten
    folgen sofort sehen will. einen konsolenbefehl (über ssh ) habe ich dazu nicht gefunden.
    hast du einen tip ?
    danke im voraus für die mühe!
    gruß

    1. ChrisHC Artikelautor

      Hallo noxxin!

      Ich hab mir das mal angeschaut, mir ist aber noch nicht ganz klar wie
      du in deinem Fall XBMC benutzt:
      Benutzt du als Filmeliste Videos -> Dateien?

      Also nur eine Auflistung der einzelnen Dateien?

      Grüße,

      Chris

  6. noxxin

    hallo,
    ich habs gefunden, im englisch sprachigem tutorial zu xbmc ist der befehl enthalten.
    ich bin immer über das menü dateien > in die ordner gegangen, die ich dort angelegt habe zb doku, serien etc.
    über das kontextmenü sollten sich die ordner mit dem befehl „bibliothek aktualisieren“ auf den neuesten stand bringen lassen; was nicht immer gelang. ich werds mit dem befehl ausprobieren.
    danke für deine mühe
    gruß
    noxxin

  7. Eisi

    Halli Hallo , vielen dank für dieses super Tutorial. Eins würde mich aber noch sehr interessieren. Wie kann ich eine Externe Fetplatte einbinden. Ich benutze ein USB Hub ( Extra Strom) . Dieses hängt am Pi. Am verteiler sitzt die Festplatte mit noch einmal Extra Strom versorgung. Im XBMC wird diese leider nicht erkannt. Wäre ein Tutorial möglich wie man externe Festplatte / USB stick einbindet ?

    Vielen dank
    Gruß Eisi

    1. ChrisHC Artikelautor

      Hallo Eisi!

      Das einbinden einer externen Festplatte funktioniert prinzipiell genau so wie eine Netzwerkfreigabe.

      Hast du mal probiert die Festplatte direkt an den Pi anzuschließen?

      Eventuell verträgt sich die HDD nicht mit dem USB-Hub, da gibt es immer mal wieder Probleme.

      Grüße,

      Chris

  8. Bodo Franz

    Hallo, habe alles nach Anleitung installiert. Leider bringt mein PI beim abspielen von Videos nur den Ton, als “ Video “ läuft eine Animation, d.h. das eigentliche Video wird nicht dargestellt. Das ist bei allen Videotypen so ( avi, mpg, ts , etc… )

    Was mach ich wohl falsch ?

    Grüsse
    Bodo

    1. ChrisHC Artikelautor

      Hallo Bodo!

      Da fällt mir als einzige Möglichkeit nur ein das du es als „Musik“ bzw. „Musik-Video“ gescrapt hast.

      Wiederhol den Vorgang vom scrapen nochmal und achte darauf das du „Video“ Bzw. „Filme“ auswählst (siehe oben im Tutorial).

      Viel Erfolg!

      Grüße,

      Chris

    1. Markus

      Hallo Claudio,

      über die Samba Share oder über SSH würde ich sagen. Aber was ist für dich der „normale“ Weg?

      Grüße
      Markus

    2. ChrisHC Artikelautor

      Hallo Claudio!

      Du kannst auch die SD-Karte auf einem Windows-PC in den SD-Card-Reader einlegen und dort
      die config.txt direkt bearbeiten.

      Grüße,

      Chris

  9. Pingback: Raspberry Pi B – Kein Netzwerk egal was ich mache… thema | germa4

  10. Otto

    Herzlichsten Dank.
    Bin der Beschreibung gefolgt, inkl. Einkaufsliste, die ~100€ die ich ausgegeben habe scheinen super investiert.
    Fehlt noch ein zweites RaspberryPi/XBMC und die DB auslagern. :)

    1. ChrisHC Artikelautor

      Hallo Otto!

      100 Euro … nicht schlecht :)

      Das auslagern der Datenbank auf einen anderen Raspberry Pi kann ich nicht empfehlen,
      ich habe mal testweise Apache + MySQL auf einem Pi installiert. Das ist fast unbenutzbar langsam.
      Und da MySQL eine komplexe Anwendung ist dürfte das weglassen von Apache in der Gleichung nicht übermäßig viel bringen.

      Solltest du ein NAS haben (Synology oder ähnliches) so kannst du dorthin die Datenbank auslagern, so habe ich es gemacht,
      das funktioniert sehr gut.

      Was am meisten Geschwindigkeit bringt ist übertakten, schon 900 Mhz sind mehr als genug.
      Habe meine Pis schon seit weit über einem Jahr damit laufen, gab noch nie Probleme.

      Viel Spaß noch beim basteln :)

      Grüße,

      Chris

  11. Oliver

    Hallo, Installation hat super geklappt, aber nach dem rebooten bleibt er im startbildschirm hängen. Er zeigt nur das raspberry PI Symbol, und macht nicht weiter. Was mache ich falsch?

    1. ChrisHC Artikelautor

      Hallo Oliver!

      Ursache dafür könnte ein zu schwaches Netzteil sein (wenn du noch eine Festplatte oder sonstiges dran hängen hast, häng die mal ab und teste dann)
      oder das Raspbmc-Image wurde nicht korrekt auf die SD-Karte geschrieben.
      Wenn du unter Windows den Raspbmc-Installer verwendest dann teste mal „Restore device for formatting“ bevor
      du mit dem eigentlichen aufspielen des Images beginnst.

      Viel Erfolg!

      Grüße,

      Chris

  12. Pingback: Raspberry Pi: 30-€-PC mit vielen Einsatzmöglichkeiten - Des Keinaths Blog

  13. Michael

    Hi,
    geiles Tut!
    hatte bis dato noch keine Erfahrung mit dem Pi gesammelt, dank deines Tutorials war die Einrichtung aber ein Kinderspiel! :)

    Vielen Dank und ich bin schon auf das nächste gespannt!
    Michael

  14. Tobik

    Super Anleitung mein erster Raspi läuft.
    Im Augenblick scheitere ich aber an einer (wahrscheinlich) einfachen Sache. Wie speichere ich meine Film-DVD’s auf der Fesplatte. Mit welchem Programm kann man aus einer DVD ein Format speichern welches der Raspi anzeigen kann. Die beiden Lizenzen (MPEG + VC1) sind auch schon drauf.

    Gruß
    Thomas

    1. ChrisHC Artikelautor

      Hallo Tobik!

      DVDs sind durch CSS kopiergeschützt, auf legalem Wege kannst du davon keine Sicherheitskopien machen (Sicherheitskopien sind in Deutschland legal, aber nicht das umgehen von Kopierschutz).

      Aber es gibt Möglichkeiten, natürlich auschließlich zum Eigengebrauch: Mit AnyDVD den Kopierschutz umgehen, dann z.b. mit ImageBurn ein Image der DVD erstellen.
      Alternativ kannst du aber (die platzsparende Variante) dann gleich die DVDs in h264/mkv ohne großen Qualitätsverlust umwandeln.
      Dabei gehen dir die Extras und das Menu der DVD verloren.
      Das konvertieren in h264/mkv kann aber, je nach Sammlung, sehr lange dauern.

      Google mal zu dem Thema, da gibts massig Infos im Internet.
      Such mal nach „dvd ripper“ oder ähnlichen Begriffen.

      Grüße,

      Chris

    1. ChrisHC Artikelautor

      Hallo Karlheinz!

      Um ehrlich zu sein: Tendenziell eher nein.

      Das Problem ist einfach das man bei jedem Update von XBMC dann das Skin
      neu anpassen muss, und das ist eine Menge arbeit.
      Man vergisst einmal ein Backup zu machen und alles ist weg.

      Ich verwende selbst nur noch das Standard-Confluence Skin,
      da hat man dann weniger Streß beim updaten.

      Grüße,

      Chris

  15. Pascal

    Vielen Dank für das super Tutorial.
    Momentan benutze ich, um meine Filme auf dem Beamer anzuschauen, die Boxe Box.
    Ich würde nun gerne ein Rasberry Pi benutzen dazu. Geht das auch mit einem Beamer? Muss ich mir dazu noch eine Fernbedienung kaufen? Ich habe nämlich keine Ahnung was das mit dem CEC auf sich hat.
    Vielen Dank schon mal für die Antwort

  16. Knieschleifer

    Hallo!
    Danke für das tolle TUT, was mir schon sehr geholfen hat!
    Ich habe die Raspberry Pi neu und nun mit RaspBMC installiert.
    Das meiste klappt schon, aber einige Baustellen habe ich da noch.
    1. Ich habe die Lizenzen zum Gerät erworben und eingetragen. Die lautet:
    „decode_MPG2=xxxxxxxxxx“ und „decode_WVC1= xxxxxxxxxx“
    Ist nur das hinter dem = „xxxxxxxxxx“ der Code, oder die komplette Zeile „decode_…..“?
    Wo kann ich einsehen, ob die Lizenz angenommen „enable“ ist?
    Ich habe das System „RaspBMC“ auf eine 8GB SD Class 4 installiert. Benötige ich für die Hardwarebeschleunigung noch einen extra Hub mit einer weiteren SD / USB?

    2. Ich habe eine Synology NAS & möchte die Datenbank auf der NAS auslagern, da ich auch XBMC (Frobo 12) auf meinem PC nutze.
    Ist es möglich, die genaue Anleitung (ev. mit Bildern, man wird von deinem TUT ja so verwöhnt) in Deutsch per E-Mail, per TUT oder hier zu bekommen? Komme durch die engl. Anleitung nicht durch.
    3. Ich besitze noch eine Vu+ Duo & habe das PVR Add-On aktiviert. Nun kommt ständig die Meldung unten rechts, Verbindung unterbrochen.
    Ich hatte zuerst kurz OpenELEC installiert, da funkte das Add-On, bei RaspBMC nicht! Was mache ich falsch?
    Danke schon mal.

    1. Knieschleifer

      Hallo!
      Punkt 1 und 3 haben sich erledigt.
      Punkt 1:
      Ist nur das hinter dem = „xxxxxxxxxx“ der Code, oder die komplette Zeile „decode_…..“?
      Ja, nur das hinter dem = „xxxxxxxxxx“ !
      Punkt 3:
      Es muss mindestens ein Sender in einer Favoritenliste oder die Favoritenliste selber (genaue Schreibweise beachten) eingetragen sein!
      Punkt 2:
      „Ich habe eine Synology NAS & möchte die Datenbank auf der NAS auslagern, da ich auch XBMC (Frobo 12) auf meinem PC nutze.
      Ist es möglich, die genaue Anleitung (ev. mit Bildern, man wird von deinem TUT ja so verwöhnt) in Deutsch per E-Mail, per TUT oder hier zu bekommen? Komme durch die engl. Anleitung nicht durch.“

      Antwort steht noch aus, würde mich darüber freuen.

      Danke

      1. Philipp

        Hallo Knieschleifer,

        eigentlich ist das ganz einfach mit deinem Punkt 2.

        Geh bei XBMC in System -> Einstellungen -> Video -> hier musst du evtl. Links unten auf Fortgeschritten umstellen, -> dann erscheint unter Video Videobibliothek exportieren.

        Da klickst du einfach drauf. Dann wirst du gefragt ob seperat oder Einzeln.

        Ich persönlich nutze die Einzeln. Dann erhälst du je Film eine nfo Datei. Du kannst zusätzlich auch noch die Fanart und Schauschpieler Bilder exportieren. Hab ich am Anfang gemacht, jedoch kommen irgendwann Platzprobleme.

        Hoffe ich konnte Dir weiter helfen auch ohne Screenshots.

        Grüße
        Philipp

  17. Pingback: Tutorial: Raspberry Pi einrichten | Rethink Your Comfort Zone

  18. Roger K.

    tolles Tutorial, danke.
    Bei der Installation des XBMC hatte ich kein LAN-Kabel zur Verfügung, sondern gleich mit WLAN installiert. Wußte ja nicht, daß es so nicht funktioniert. Auf dem Beipackzettel wurde ja auch nicht drauf hingewiesen.

    Nun habe ich 2 Fragen:
    Da die NOOBs-SD-Karte bei der Installation scheinbar überschrieben wird, sehe ich nach dem Hochfahren des Raspy die Installationsmöglichkeiten nicht mehr. Kann ich die Installation mit LAN-Kabel aus den Recoverys wiederholen?

    Oder kann ich das WLan trotzdem noch ingange bringen und wie?

  19. dmrtec

    Hallo

    Ich möchte meine ganze DVD Sammlung durch einen PI ersetzen… Der PI ist bereit!!!

    Wie soll ich meine ganze DVD Sammlung (350Filme davon BlueRay-DVD 29Filme) ablegen? Mit welchem Tool würdest du empfehlen zu arbeiten ? Super wäre wenn ich Tonspuren welche ich nicht brauche weglassen könnte, aber das Menü wäre trotzdem toll wenn ich das noch habe….

    Gruss

  20. Pingback: Raspberry Pi – MediaCenter für kleines Geld | Netz2Null.de

  21. anTTraXX

    Moin
    erstmal nettes Tutorial, leider klappt es bei mir nicht.

    Befolge alles so wie es hier steht.
    Wenn ich aber den raspi in den TV Stöpsel (vorher alles an die Ausgänge was ran soll), dann kommt erst der bunte Schirm, danach liest ein er was, dann wieder bunter Schirm, Command-Lines, bunter Schirm,…..
    Tausche ich die SD Karten, das gleiche Bild

    Liegt der Fehler bei mir oder bei meinem raspi?

    Danke schonmal für die Hilfe

  22. Pingback: XBMC | COMEBUY ASK

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *