HP ProLiant N40L Microserver mit OpenMediaVault und Debian installieren

Das ist ein bebildertes Tutorial, wie man die NAS-Software OpenMediaVault auf dem HP Microserver N40L installiert. Die Anleitung kann sicherlich auch auf das neuere Modell, dem N54L angewendet werden, da dieser in den Spezifikationen kaum vom N40L abweicht. Aber auch für andere, selbst zusammengebaute Rechner, die als NAS fungieren sollen, sollte die Installation gleich ablaufen. Diese Anleitung richtet sich an Anfänger, die ein stabiles OMV-System haben wollen.8aaaaa

ACHTUNG (September 2013): Diese Anleitung zeigt, wie man OpenmediaVault 0.4 installiert. Mittlerweile gibt es neuere Versionen (0.5)! Für die Installation kann analog zu dieser Anleitung vorgegangen werden. Eine Ausnahme ist das Repository für die Addons, da gibt es seit OMV 0.5 auch ein aktuelleres. Die Installationsanleitung gibt es hier.

Einleitung

OpenMediaVault ist ein auf Debian aufgebautes NAS-Betriebssystem, welches die Grundlegenden Funktionen von einem NAS bietet. Diese können bequem und auch für Laien verständlich über ein Webinterface verwaltet werden. Für mich ist die Flexibilität des eingesetzten NAS-Systems sehr wichtig, weswegen ich mich für ein NAS entschieden habe, das auf das mir bekannte Debian aufsetzt. Der einzige Wermutstropfen ist, dass OMV squeeze und nicht auf dem neueren wheezy (seit 4. Mai 2013 stable) basiert. Bei wheezy sind neuere Treiber, beispielsweise für WLAN-Karten, dabei. Damit die Stromsparfunktionen des N40L richtig ausgenutzt werden können, sollte der neuere Kernel verwendet werden. Aber ich bin zuversichtlich, dass in absehbarer Zeit ein Update von OMV auf wheezy kommen wird :-) Danke an Volker, der maßgeblich dafür verantwortlich ist :-)

Im Folgenden werden drei Schritte beschrieben, um OMV zu installieren. Zuerst wird die ISO-Datei („Installationsdatei“) auf einen USB-Stick gespielt, von dem das NAS gebootet wird. Diese Vorbereitung wird an einem Windows-Rechner erledigt. Im zweiten Schritt wird eine Tastatur und ein Monitor an den Microserver angeschlossen und OMV auf den Server gespielt. Im dritten Schritt werden grundlegende Einstellungen am NAS beschrieben.

Das alles wird für die Einrichtung benötigt:

USB Stick für die Installation vorbereiten

omv-install-1-1

Zuerst wird die aktuelle Version von OMV ISO (0.4, Stand 04/2013) von dieser Quelle herunter geladen: http://sourceforge.net/projects/openmediavault/files/0.4/

Dann UNetbootin herunter laden und starten:

omv-install-1-2

Jetzt wird „Abbild“ ausgewählt und rechts wird die herunter geladene ISO ausgewählt. Als Typ wird „USB-Laufwerk“ gewählt und der Laufwerksbuchstabe des, am besten vorformatierten, USB-Sticks ausgewählt. Klickt man auf OK, wird die ISO im korrekten Format auf den USB Stick gespielt:

omv-install-1-3

Sobald der Kopiervorgang fertig ist:

omv-install-1-4

Jetzt kann UNetbootin beendet werden. Der PC wird gleich noch benötigt, um die ersten Einstellungen am OMV Webinterface durchzuführen.

Debian mit OpenMediaVault auf das NAS aufspielen

Jetzt wird der USB Stick, die Tastatur und der Monitor an das NAS gestöpselt und die Installation kann beginnen. Ich ziehe zur Betriebssysteminstallation immer alle Datenplatten ab, damit ich nicht aus versehen darauf installiere. Nach dem Einschalten des N40L wird das Bootmenü aufgerufen:

omv-install-2-1

Es wird „Install“ ausgewählt und als nächstes folgt die Sprachwahl, ich bevorzuge Deutsch:

omv-install-2-2

Beim nächsten Dialog wird der Standort (für die Zeitzonenermittlung) festgelegt. Hier wähle ich Deutschland:

omv-install-2-3

Das Tastenlayout wählen. Auch hier Deutsch, damit beispielsweise die Umlaute auf der Console später auch richtig funktionieren:

omv-install-2-4

Jetzt startet der die Installation:

omv-install-2-5

Das root-Passwort festlegen. Das ist das wichtigste Passwort, also bitte ein sichere Passwort verwenden und sicher verwahren oder merken. Es empfiehlt sich ein langes Passwort mit Sonderzeichen, großen und kleinen Buchstaben, sowie Zahlen:

omv-install-2-6

Zur Sicherheit (und um Tippfehler auszuschließen) nochmals eingeben und bestätigen:

omv-install-2-7

Die Installation geht weiter:

omv-install-2-8

Als nächstes muss die Festplatte ausgewählt werden, auf die OpenMediaVault installiert werden muss. Bei mir zu diesem Zeitpunkt eine 250 GB 3,5″ HDD. Der zweite Eintrag hier ist der USB-Stick, von dem aus OMV installiert wird:

omv-install-2-9

Die Installation geht wieder weiter:

omv-install-2-10

Um Updates aus dem Internet zu erhalten und dabei den für einen selbst schnellsten Server zu verwenden dient der nächste Schritt. Ich wünsche mir einen deutschen Server:

omv-install-2-11

Jetzt kann ein beliebiger Server aus Deutschland ausgewählt werden:

omv-install-2-12

Den nächsten Schritt können die Meisten einfach überspringen. Wer hinter einem Proxy ist, wird sicherlich wissen, was man dort eintragen muss:

omv-install-2-13

Dann werden die Updates aus dem Internet geladen und das System vollständig installiert:

omv-install-2-14

Es folgt die Aufforderung des Neustarts. Das System ist jetzt installiert und funktioniert direkt nach dem Neustart. Zur Sicherheit wird der USB Stick entfernt, damit das System nicht aus versehen von diesem bootet:

omv-install-2-15

Nach dem Neustart erscheint eine Ausgabe, ähnlich zu folgendem Screenshot. Die IP-Adresse, unter der das OpenMediaVault NAS jetzt erreichbar ist, wird dargestellt (hier rot umrandet):

omv-install-2-16

Weiter geht es im nächsten Kapitel mit der Konfiguration von OMV.

OpenMediaVault konfigurieren

Jetzt kommt der einfachere Teil. Über einen Webbrowser greift man jetzt auf das NAS zu. Bei mir ist es diese Adresse: http://192.168.111.40 Es wird ein Login-Dialog angezeigt, bei dem man sich so anmelden kann:

  • Benutzer: admin
  • Passwort: openmediavault

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Nach dem Login wird das gesamte Webinterface mit allen Funktionen angezeigt.

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Das erste, das jetzt durchgeführt wird, ist ein Update. Dazu wird links der Punkt Aktualisierungsverwaltung ausgewählt, danach „Prüfen“, wählt alle verfügbaren Updates aus und wählt als letztes „Installieren“:

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Jetzt kommt ein neues Fenster das den aktuellen Fortschritt zeigt:

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Im nächsten Schritt wird OMV so eingestellt, dass die Zeit aus dem Internet aktualisiert wird. Über den Punkt Datum und Zeit, die Zeitzone einstellen, Kästchen für NTP verwenden aktivieren und mit OK bestätigen.

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Beim Punkt Netzwerk kann noch der Name geändert werden, auf den das NAS hört. Hier kann man sich persönlich durch kreative Namen von der Masse absetzen ;-)

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Noch flix das Passwort ändern, damit zumindest ein kleines Maß an Sicherheit herrscht. Über Allgemeine Einstellungen –> Tab Web Administrator Passwort. Nicht vergessen, danach über OK zu speichern.

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ACHTUNG: Seit OMV 0.5 gibt es ein aktuelles Plugin Repository. Das alte Repository könnte das frisch installierte OMV zerstören! Eine Anleitung dazu findet man hier: http://omv-extras.org/simple/index.php?id=how-to-install-omv-extras-plugin

Die nächsten Schritte dienen dazu, ein Repository einzubinden, über das weitere sehr coole Plugins im Webinterface verfügbar gemacht werden. Dazu besucht man die Seite:

omv-plugins.org

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und lädt die korrekte Datei herunter. Hier bei mir ist es aktuell diese hier (OMV-Plugins.org Plugin Download for OMV 0.4 (Fedaykin)).

Die herunter geladene Datei wird als Plugin installiert: Erweiterungen –> Hochladen –> herunter geladene Datei auswählen –> OK

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Dann wird das hochgeladene Plugin ausgewählt und installiert:

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Sobald das fertig ist, lädt man die Seite mit Strg+F5 neu …

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… und bekommt den neuen Menüpunkt „OMV-Plugins.org“ links im Menü angezeigt (bitte dort NICHTS verstellen) und bei den Erweiterungen sind die neuen Plugins aufgelistet. Das erkennt man durch die angegebene Quelle „OMV-Plugins.org“.

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Als letzten Punkt aktiviere ich noch SSH, damit ich auf die Konsole zugreifen, weitere Programme installieren und das System etwas „tweaken“ kann. Hier sehr einfach zu erledigen: Im Menüpunkt SSH –> Checkbox „Aktivieren“ anklicken und sicherstellen, dass „Erlaube root login“ auch angeklickt ist:

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An diesem Punkt ist die Installation von OpenMediaVault abgeschlossen und die Festplatten können eingesteckt und eingerichtet werden. Ich habe meine Festplatten als RAID 5 Verbund eingerichtet. Da dieser Vorgang sehr individuell durchgeführt werden kann, höre ich an dieser Stelle mit der Anleitung auf.

Weitere Themen zum N40L

Zukünftig würde ich noch werde ich noch weitere Themen zum N40L und dem Betriebssystem OpenMediaVault schreiben, wie zum Beispiel:

  • Tweak my OpenMediaVault
  • SMB/CIFS Freigabe einrichten
  • BIOS Modding
  • Strom sparen?!
  • Raid einreichten
  • SSD, HDD oder USB-Stick als Systemdisk?

Weitere Vorschläge sind natürlich gerne gesehen, der N40L gibt in Verbindung mit OMV und Debian genug Raum für weitere spannende Projekte :-)

19 Gedanken zu „HP ProLiant N40L Microserver mit OpenMediaVault und Debian installieren

  1. Karsten Weber

    Hi, wirklich sehr interessantes Tutorial.

    Ich habe ein paar Fragen und hoffe du kannst mir helfen. Ich möchte mir ebenfalls ein NAS zulegen. Ich bin aber nicht der Fan von QNAP oder Synology Fertig System. Ich mag Debian und vorallen finde ich OMV sehr interessant. Nun bin ich etwas im Zwiespalt, da ich nicht so viel Erfahrung mit HP MicroServern habe. Es klingt vielleicht so das ich noch nicht viel Erfahrung habe .. aber lerning by doing

    1. Ich kann mich nicht zwischen beiden Angeboten Entscheiden:

    N40L:
    http://www.cyberport.de/hp-proliant-n40l-microserver—turion-ii-1-5ghz-4gb-0gb-dvd-rw-1503-235_548.html

    N54L:
    http://www.cyberport.de/hp-proliant-n54l-microserver—turion-ii-neo-2-2ghz-4gb-0gb-dvd-rw-1503-24S_548.html

    Der Einzige unterschied zum N40L ist das der N54L einen besseren Prozessor hat. Preislich nehmen sich die beiden auch nicht viel.

    Ich möchte eigentlich den MicroServer als Datenarchiv und Download Station verwenden. Außerdem Streaming auf TV und iPhone und co.

    Thema Festplatten:
    Da die MicroServer ohne HDDs kommen benötige ich ja noch eine Festplatte.
    Da bin ich etwas verwirrt. 4x 3,5 Zoll (8,9 cm) intern .. also kann ich ganz normale Festplatten kaufen .. ohne Extra Schienen oder Einschubgehäuse oder? Weil du in deinem Beitrag eine SSD erwähnst wo du sicherlich die OMV laufen lässt. Nur haben die MicroServer doch gar keinen Controller für die SSD Platte.

    Ich würde ersteinmal mit einer 2 TB Platte anfangen und eventuell aufstocken. Ist es dann möglich auf 4 TB also jeweils die Platte einzeln ins System einzuhängen oder wird hier automatisch der RAID aktiv?

    Mal so Nebnebei .. wozu ist diese Remote Card eigentlich da?

    http://www.cyberport.de/hp-microserver-fernzugriffskarten-kit-615095-b21–1I02-04B_550.html

    Ich denke das war es erstmal. Ich freue mich auf deine Antwort!

    Vielen Dank

    1. Markus Beitragsautor

      Hallo Karsten,

      habe jetzt auch den N54L bestellt. Diesen werde ich als Backup vom Backup verwenden, damit ich die wirklich wichtigen Sachen versioniert speichern kann.

      Zu deinen Fragen:
      Ja, N40L und N54L unterscheiden sich nur in der CPU-Leistung/Taktfrequenz

      Wenn der Mehrpreis für dich nicht so schlimm ist, würde ich mich für den N54L entscheiden. Mehr CPU-Leistung ist sicherlich nicht verkehrt, wenn man Streaming (bspw. mit Plex) realisieren will.

      Aber wie du auch schon richtig festgestellt hast: Der N40L benötigt bei OMV eine Systemfestplatte, die idealerweise ein stromsparende, schnelle und leise SSD sein kann. Intern haben der N40L und N54L 4 Bays für Festplatten im 3,5 Zoll Format und einen Slot für ein 5 1/4 Zoll Laufwerk wie das DVD-Laufwerk oder wie für OMV sinnvoll: eine weitere HDD/SSD. Das DVD-Laufwerk könnte man in einem Externen Gehäuse an den e-SATA Anschluss hängen, falls benötigt.

      Bei den Festplatten als Datenspeicher kommt es darauf an, ob du ein RAID nutzen willst, bzw. welchen Typ davon. Ein RAID 5 benötigt gemäß Spezifikation mindesten 3 Festplatten.

      Auch Raid-Typisch: Wenn man Festplatten mit unterschiedlicher Größe zusammenfasst, wird nur die Größe der kleinsten Festplatte für alle Festplatten verwendet.

      Wenn du kein RAID nutzen willst, kannst du das natürlich auch tun. Mit den entsprechenden Nachteilen wie keine Ausfallsicherheit und die maximale Größe eines „Shares“/Freigabe kann maximal so groß werden wie die HDD groß ist, auf der die share liegt.

      Die Remote Card ist sozusagen eine Hilfe, um auf die Kiste per LAN zugreifen zu können, als säße man direkt an der Kiste mit Tastatur und Monitor dran. Für Windows wahrscheinlich sinnvoller (Ersatz für VNC/RDP) als für ein NAS-System, welches über SSH (wichtige Aktion: SSH im Webinterface aktivieren) und ein Webinterface erreichbar ist :-)

      Meine Empfehlung, da du bereits Debian-Erfahrungen hast: Kaufen, wenn du dir bewusst bist, dass das System mit den angegeben 22db und den nicht entkoppelten HDDs für einen Wohnzimmer-PC recht laut ist :)

      Ich hoffe, ich konnte alle deine Fragen beantworten.

      Viele Grüße
      Markus

      Ps: hier noch ein paar Links/Artikel dazu:
      http://www.och-group.de/2013/04/18/nas-performance-vergleich-hp-proliant-n40l-microserver-vs-synology-ds411j/
      http://www.och-group.de/2013/04/22/hp-proliant-n40l-microserver-reviewed/
      http://www.hardwareluxx.de/community/f101/hp-proliant-n36l-n40l-n54l-microserver-752079.html

    1. Markus Beitragsautor

      Habe bisher einige Versuche durchgeführt, die aus meiner Sicht nicht 100% zufriedenstellend/eindeutig waren.
      Werde das vermutlich so lange schieben müssen, bis OMV auf wheezy läuft. Sonst muss ich zu weit vom „Standard“ weg, was zukünftigen Updates im Weg stehen könnte …

      1. Andi

        Hallo Markus,

        aufgrund deiner Artikel und des unschlagbaren Preises hab ich vor 10 Minuten auch grad den N54L ausgepackt ;-). Danke für die Erleichterung der Entscheidung. Meine größte Sorge ist auch der Stromverbrauch. Werde auch OMV installieren und dann mit dem WOL-Skript probieren. Woran hängt es bei dir, dass du nicht 100% zufrieden bist?

        1. Markus Beitragsautor

          Hallo Andi,

          herzlichen Glückwunsch zum neuen NAS =) Habe mittlerweile sowohl den N40L als auch den N54L. Der N54L wird als Backup-System dienen. Bin gerade aber mitten im Umzug und komme deswegen zu wenig zum Basteln :/

          Habe mir zusätzlich noch einen neuen Router gegönnt ( Asus RT-AC66U AC1750 Black Diamond Dual-Band WLAN Router, 802.11 a/b/g/n/ac ) und bin noch nicht dazu gekommen, Tomato zu installieren (hab in der neuen Wohnung auch noch kein DSL…). Deswegen konnte ich mein erweitertes/verbessertes WOL-Script noch nicht testen/veröffentlichen.

          100% bin ich nicht zufrieden mit den Stromsparmechanismen, da man zu viel am Betriebs-System ändern muss, um den Verbrauch um ein paar Watt zu senken. Da denke ich, dass es sinnvoller ist, dass das NAS möglichst lange aus ist. Also tatsächlich nur dann an, wenn es auch wirklich gebraucht wird. Das spart am meisten :)

          Grüße

  2. Andi

    Ja, runterfahren ist sicher der einfachste Weg um Strom zu sparen. Ich hab mir das so gedacht, dass die drei relevanten PCs/Laptop beim hochfahren ein WOL-Paket über wol.exe+bat-Datei im Autostart senden. Das sollte machbar sein.

    Automatisch runterfahren soll er über das shutdown.sh-Skript (Cron-Job) wie in http://www.hardwareluxx.de/community/f101/hp-proliant-n36l-n40l-n54l-microserver-752079-360.html#post20837896 beschrieben.
    Leider komm ich noch nicht ganz mit der Einbindung klar. Die angepasste sh-Datei liegt bei mir jetzt in /var/shutdownskript und ich hab über die Weboberfläche von OMV das kommando „/var/shutdownskript/shutdown.sh“ eingetragen. Benutzer ist root. So läuft das wohl nicht, weil er das Skript nicht findet. Da muss ich wohl noch ein bisschen nachrecherchieren… ;-) Oder hast du nen Tipp?

  3. whibble

    Servus,

    habe gerade dein super Tut gelesen klasse arbeit.

    Allerdings habe ich irgendwie ein Problem. Bei mir heißt es bei der Installation immer „Die CD enthält keine gültige Release Datei“

    Was mache ich falsch? Hast du eine Idee dazu?

    Mainboard ist ein Asus P8H77–M und der Prozessor ein G530 mit 8GB Ram.

    Danke und Grüße

  4. Timo

    Kann mir vllt jemand helfen, hab den NL40 und habe die aktuelle version von OMV aufgespielt.
    Hat alles ohne probleme geklappt aber nach dem neustart bleibt er einfach bei einem schwarzen bildschirm stehen und es blinkt nur ein cursor.

    Hat jemand ne idee?

    Ansonsten versuch ich ihn nacher nochmal neu zu installieren.

    1. Markus Beitragsautor

      Hallo Timo,

      hast du mal versucht den Rechner neu zu starten? ;-)

      Die Fehlermeldung ist leider nicht ausreichend, um eine qualifizierte Fehleranalyse durchführen zu können =)

      Viele Grüße
      Markus

  5. Mike

    VORSICHT: Ab OMV 0.5.x wurde das Verzeichnis der PlugIns in http://omv-extras.org geändert!

    Markus, Deine Anleitung hier ist echt gold wert! So einfach geht es wirklich :-)

    Allerdings gibt es mit der OMV 0.5.x ein neues PlugIns Repository, welches nun „omv-extras.org“ heisst. Übernimmt man Deinen Tipp von oben unter 0.5.35 „Sardaukar“ (die heute aktuelle Version) und installiert die .deb Datei des „Fedaykin“, dann führt dies zu einem Absturz des OMV Webinterfaces (yep, nahe einem Super-Gau) und das System lässt sich nicht mehr administrieren. Mir blieb nur die komplette Neuinstallation des Microservers (N54L) übrig um den Fehler zu bereinigen. Scheinbar vertragen sich die JavaScrips der 0.4 Version nicht mit der 0.5’er. Vielleicht kannst Du darauf in Deinem Beitrag noch hinweisen, denn das ist bei einem neuen System zwar noch erträglich (hat mich eine halbe Stunde gekostet), bei einem schon länger laufenden, und erweiterten System ist dies sicher nicht spassig wenn man nicht mehr in die Adminoberfläche reinkommt.

    Ich hoffe, dies hilft dem einen oder anderen.

    Grüße aus Ulm,
    Mike

      1. Even

        Der Schritt mit der Installation des Plug-Ins openmediavault-omvpluginsorg_0.4~10.gbp5bae63_all.deb hat mir OMV komplett zerschossen!

        1. Markus Beitragsautor

          Even,

          im Artikel steht: OMV 4 benötigt OMV-Plugins 4.
          Bei OMV 5 wird OMV-Plugins in kompatibler Version (OMV-Extras) dazu benötigt.

          Also ist die Frage: Hast du die korrekte Version, passend zu deiner OMV-Version installiert?

          Grüße

  6. Daniel

    Hallo,

    ich habe ein ganz anderes Problem.

    Bei der Installation, wo man die Sprache auswählt, also das erste was man zu sehen bekommt, wenn die Installation beginnt, deaktiviert sich auf einmal meine USB-Tastatur (alle Lampen aus, keine Reaktion mehr)

    Weiß jemand woran das liegen könnte? Ich hatte so etwas noch nie. Habe mir extra einen PS2-USB noch schnell gekauft, aber selbst das funktioniert nicht.

    PS: mein NAS ist ein Selbstbau, allerdings lief darauf schon FreeNAS

    1. Markus Beitragsautor

      Hey,

      das kann an der Kombination BIOS Einstellungen und OS zusammenhängen. Versuch mal den Klassiker aus dem Debian Handbuch:
      http://www.debian.org/releases/squeeze/i386/ch03s06.html.de
      „USB-Bios-Support und Tastaturen. Falls Sie keine AT-Tastatur haben, sondern lediglich ein USB-Modell, müssen Sie eventuell „Legacy AT keyboard emulation“ im BIOS aktivieren. Tun Sie dies nur, wenn das Installationssystem Ihre Tastatur im USB-Modus nicht nutzen kann. Umgekehrt kann es auf einige Systemen (speziell Laptops) auch nötig sein, „Legacy USB Support“ zu deaktivieren, wenn die Tastatur nicht funktioniert. Konsultieren Sie das Handbuch Ihres Mainboards und schauen Sie im BIOS nach Optionen für „Legacy keyboard emulation“ oder „USB keyboard support“.“

      Das hilft meistens =)
      Grüße
      Markus

  7. Daniel

    Danke für deine Antwort.

    Leider hat diese auch keinen Erfolg gebracht.
    Ich habe das ASRock Q1900DC-ITX als Mainboard.
    Folgende Einstellungen habe ich in der USB Konfiguration:

    – USB Controller: Aktiviert
    – Intel-USB-3.0-Modus: Auto
    – USB-Altgeräteunterstützung: Aktiviert

    Bei der Altgeräteunterstützung kann man „Aktiviert, Deaktiviert, Auto, UEFI Setup Only“ auswählen.
    Bei allen vier Einstellungen habe ich das Setup von OMV ausprobiert. Ohne Erfolg.
    Jedes mal wenn sich das Fenster zur Sprachauswahl öffnet, verabschiedet sich die Tastatur.

    Gibt es noch eine andere Alternative zum installieren von OMV?

    Ich überlege ernsthaft wegen diesem Problem wieder auf FreeNAS umzusteigen, da ich dringend das NAS benötige.

    NAS Hardware:

    – ASRock Q1900DC-ITX (Intel Celeron J1900, 4x 2.00GHz)
    – 2x 4GB 1333MHz
    – 2x 4TB Seagate NAS HDD
    – Kingston 30GB SSD als System-HDD

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